Praxis Sabine Fastabend Praxis für Physiotherapie
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Emsländische Stiftung
eine Erfolgsgeschichte

Wichtigste Ziel: Vereinbarkeit von Beruf und Familie
 
Beruf und Familie 2016

Neun Firmen ließen sich nach drei Jahren erneut zertifizieren. Foto: Jürgen Eden

 
Lingener Tagespost - Ausgabe 08 Dezember 2016

Papenburg. Die Emsländische Stiftung „Beruf und Familie“ hat mit einem Festakt im neuen „Alten Güterbahnhof“ in Papenburg ihr zehnjähriges Bestehen gefeiert. In seiner Rede sprach Landrat Reinhard Winter von einer „Erfolgsgeschichte“, die am 12. Dezember 2006 vom Landkreis und Wirtschaftsverband Emsland initiiert wurde.
Das Emsland sei für seine innovative und pragmatische Herangehensweise bekannt, dabei sei eine familienfreundliche Politik besonders wichtig. Winter wies darauf hin, dass es damals konkrete Überlegungen gab, wie sich Familie und Beruf besser vereinbaren lassen. Die Stiftung mit einem Startkapital von einer Million Euro, das 41 emsländische Unternehmen beisteuerten, verstand sich als Ideenlieferant und Realisierungspartner für innovative familienfreundliche Projekte.

Unternehmenscoach

Seit 2007 arbeitet Unternehmenscoach Ursula Günster-Schöning für die Stiftung. Sie stellte einige Projekte vor. So eröffnete die BP in Lingen 2008 einen integrierten Betriebskindergarten. Zahlreiche Unternehmen folgten inzwischen diesem Vorbild. 2010 wurde dann das Emsländische Gütesiegel erstmals verliehen. Auch hier müssen die Betreibe den Nachweis bringen, dass sie mit besonderen Angeboten Familie und Berufe unter einem Hut bringen und durch die Beratung weiter optimieren.

68 emsländische Firmen zertifiziert

Inzwischen haben 68 emsländische Arbeitgeber den Zertifizierungsprozess durchlaufen.
Als weiteres Angebot hielt die Stiftung einen Tagesbetreuungsstützpunkt für „Notfälle“ vor. 2012 folgte eine Ferienbetreuung. Hier wurden bis heute 6706 Grundschulkinder betreut, damit ihre Eltern weiter berufstätig sein könne. Ein zusätzlicher Aufgabenschwerpunkt ist der Bereich „Beruf und Pflege“ ein. Auch in enge Zusammenarbeit mit dem Wirtschaftsverband Emsland unterstützt die Stiftung Projekte wie „Mädchen in Technikberufen“. Zudem werden 35 Stipendien an Studierende in Lingen vergeben. Das neueste Angebot „BUNTER“ stellte eine Beratungsstelle für Firmen da, die ausländische Mitarbeiter und hier speziell Flüchtlinge einstellen wollen.

Stiftungskapital

Als Vorsitzende des Wirtschaftsverbandes sagte Maria Borgmann, dass es für die Firmen immer wichtiger sei, „Ihre Arbeitszeiten an die Lebensphasen der Beschäftigten“ anzupassen.
Geschäftsführer Matthias Funke stellte den Finanzbericht der Stiftung vor. Er wies auf die großen Probleme als Folge der Niedrigzinsphase hin. Noch könne man auf die Rücklagen zurückgreifen. Das Stiftungskapital betrage dank der inzwischen 62 Stifter und Förderer 2,25 Millionen Euro. Für die zahlreichen Vorhaben gab die Stiftung im Jahr 171.640 Euro aus.

Ein Artikel von Hermann-Josef Mammes

Neue Siegel vergeben: Bei den neuen Gütesiegelträgern handelt es sich um die DUHA Fertigbau GmbH, Haselünne; die GalaBau-Emsland GmbH & Co KG, Lingen; den Pflegedienst Villa Savelsberg, Papenburg; Carre-Apotheke & Dever-Park-Apotheke, Papenburg; die Reichenberger & Partner Steuerberatungsgesellschaft, Lingen; die Augustin Entsorgung GmbH & Co.KG, Meppen; die Marien Hospital, Papenburg Aschendorf gGmbH sowie die Hanrath Automotive GmbH, Papenburg. Zudem haben neun emsländische Unternehmen eine Re-Zertifizierung durchlaufen und ihr Siegel erneuert. Es sind dies: Brüggen, Herzlake; St. Bonifatius, Lingen; Polizeiinspektion Emsland/Grafschaft Bentheim; Butterweck Rundholzlogistik, Lehe; Volkshochschule Meppen; noz.medien (Lingen, Meppen und Papenburg); Picobello Gebäudereinigung, Papenburg; Physiopraxis Sabine Fastabend, Lingen und Tischlerei Läken, Rhede.

 
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