Praxis Sabine Fastabend Praxis für Physiotherapie
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Ein Spielzimmer fÜr die Kinder der Angestellten
Familienfreudlichen Arbeitsplätze bei Sabine Fastabend
 
Lingener Tagespost - 9. Juni 2006
 
"Wenn Mütter und Väter wissen, dass ihr Kind während der Arbeitszeit gut versorgt ist, dann sind sie leistungsstark, und das wiederum tut unseren Patienten gut". Mit dieser Erkenntniss leitet Sabine Fastabend ihre Praxis für Physiotherapie in Lingen.
 
Audit Praxis für Physiotherapie Fastabend
In der Praxis von Sabine Fastabend in Lingen spielt Vereinbarkeit
von Beruf und Familie eine große Rolle. Von links: Ursula Annas,
Michael den Dekker, Sabine Fastabend un Agnes Rhehers-Brante
 
Kind und Beruf sind miteinander vereinbar, wenn die Bedingungen am Arbeitsplatz dafür geschaffen sind. Diese Familieorientierten Voraussetzungen versucht Sabine Fastabend in ihrem Betrieb gemeinsam zu optimieren.
 
Audit Familie und Beruf
 
Um dabei erfolgreich zu sein, nimmt das Team an einem Projekt der Hertie-Stiftung teil. Im so genannten Audit-Verfahren "Beruf und Familie" werden Ziele für eine familienbewusste Personalpolitik erarbeitet und im Laufe der Zeit umgesetzt. Es werden kurz- und langfristige Ziele entwickelt.
 
Audit Praxis Lingen
 
Bei uns gibt es zum Beispiel neuerdings ein Mittagessen für die Kinder der Angestellten. Bisher nur einmal im Monat, doch wollen wir erweitern", erläutert Frau Fastabend. Außerdem wird nach ihren Angaben bereits intensiv an einem Konzept für eine optimale Kinderbetreuung in den Ferienzeiten gearbeitet. In die Planung werden auch interessierte Patienten mit eingebunden. So hat sich zum Beispiel jemand gefunden, der im Sommer mit den Kindern töpfert. Außerdem sind kinder auch gerne bei den Gruppenübungen der Rückenschule gesehen. "Bei uns können die Kinder notfalls mit zur Arbeit gebracht werden. Wir haben extra ein Spielzimmer", betont Frau Fastabend. Die Arbeitszeit sei auch sehr flexibel.
 
Familie und Beruf Lingen
 
Eine zusätzliche Teambesprechung im Monat soll zum Gelingen des Projekts beitragen. Mitarbeiterin Ursula Annas ist die neue Familienbeauftragte der Praxis. Sie ist Ansprechparterin für die Kollegen und ebenfalls die Chefin. Für die Zukunft ist ein Kontakthalteprogramm geplant. Angestellte, die in Elternzeit gehen, werden zu Hause über Aktuelles aus der Praxis informiert, können sich auf Wunsch weiterbilden. Es werden intensive Gespräche darüber geführt, wie die Elternzeit aussehen soll und wie der Wiedereinstieg verlaufen könnte. "Mir ist es wichtig, dass meine Mitarbeiter wissen, dass Kinder erwünscht sind." Deshalb ziert auch neuerdings ein Ultraschallbild einer schwangeren Mitarbeiterin die große Magnetwand im Eingangsbereich. Derzeit erwarten zwei Frauen aus dem zwölfköpfigen Team der Praxis ein Baby. Insgesamt git es 15 "Mitarbeiterkinder".
 
Audit Familie und Beruf Lingen
 
Auch untereinander knüpfen die Kinder Kontakte. So kommt es auch schon mal vor, dass die Kinder bei einer Kollegin oder einem Kollegen untergebracht sind, die einen freien Tag haben. Dort wartet wartet dann meist ein anderer Spielpartner. Durch diese familienfreundlichen Maßnahmen haben die Eltern einen freien Kopf bei der Arbeit. Sabine Fastabend spricht aus Erfahrung, sie hat selbst drei Kinder.

Für ihr soziales Engagement, aus Unternehmersicht wird die Praxis am 14. Juni 2006 von Familienministerin Ursula von der Leyen mit einem Zertifikat zum Audit "Beruf und Familien" in Berlin ausgezeichnet .

 
Zertifikat Familie und Beruf
 
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Gesundheitsmanagement am Arbeitsplatz