Praxis Sabine Fastabend Praxis für Physiotherapie
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Kind und Karriere: Beides geht
Praxis für Krankengymnastik von Sabine Fastabend
wird heute in Berlin ausgezeichnet
 
Lingener Tagespost - 19. Juni 2007
Die Kinder in der Schützenstraße 46 plappern fröhlich durcheinander. Ein paar von ihnen sind noch im Pampers-Alter. Ein Kindergarten also? Nein. Es ist die Praxis für Physiotherapie von Sabine Fastabend. Die Eltern der Kinder sind Angestellte von ihr.
 
Familie und Beruf
 
In Berlin wird heute die Praxis für Krankengymnastik von Sabine Fastabend (rechts) durch Familienministerin Ursula von der Leyen ausgezeinet.
Das Bild zeigt sie un ihr Team mit allen Mitarbeiterkindern.
 
Natürlich sind die Jungen und Mädchen mit ihren Müttern an diesem Montag vor allem wegen eines Fotos für die Zeitung zur Praxis gekommen. Aber auch sonst dürfen sie in der Schützenstraße durchaus mal vorbeischauen, wenn es sich organisatorisch nicht anders machen lässt. Die Notwendigkeit, Familie und Beruf miteinander zu vereinbaren, reduziert sich bei Sabine Fastabend nicht auf ein bloßes Lippenbekenntnis.
Dass es ihr gelungen ist, für ihre überwiegend weiblichen Angestellten die Arbeit so zu organisieren, dass Familie und Kinder auch zu ihrem Recht kommen, bekommt die 43-Jährige heute schriftlich. In Berlin erhält sie aus den Händen von Familienministerin Ursula von der Leyen und Wirtschaftsminister Michael Glos ein Zertifikat, in dem ihr bescheinigt wird, das so genannte "audit berufundfamilie" der Hertie-Stiftung erfolgreich absolviert zu haben.

Kind oder Karriere? "Der Satz geht auch mit einem 'und' dazwischen", unterstreicht Sabine Fastabend. Im Rahmen des Zertifizierungsverfahrens stand die Praxis für Physiotherapie in engem Kontakt mit der Hertie-Stiftung. Als vorbildlich stufte diese das Arbeitszeitmodell in der Praxis ein. Im Rahmen der Öffnungszeiten von 7.30 bis 21 Uhr hat jeder im Team sein eigenes Modell: Einige können am besten vormittags, andere um die Mittagszeit, wenn der Kleine schläft und jemand anders ihn betreut. Am Nachmittag und in den Abendstunden passt es denen am besten, deren Partner dann von der Arbeit zu Hause sind. Wiederum andere wollen in der Schulzeit mehr und in den Ferien weniger arbeiten und sammeln Arbeitsstunden an.

Und wenn das Kind morgens plötzlich mit Fieber aufwacht und niemand für die Betreuung einspringen kann? "Dann bleibt die Kollegin eben zu Hause", beschreibt Sabine Fastabend die Flexibilität der Arbeitszeitregelung. Die Kinder dürfen auch in die Praxis mitgebracht werden. Dann kocht Sabine Fastabends Mutter, die bis vor einigen Jahren in der Praxis gearbeitet hat und den Kontakt zum Team weiter pflegen möchte. Außerdem betreut sie die Kleinen - und das alles umsonst.
Viel Wert legt das Unternehmen auch auf Kontakte zu Angestellten, die nach der Geburt des Kindes eine "Auszeit" nehmen. So gibt es frühzeitig Gespräche, wie die Wiedereingliederung in den Beruf vonstatten gehen soll.

Einige arbeiten schon seit vielen Jahren in der Praxis. Was ihren Berufsstand anbelangt, hat die Physiotherapeutin einen Mangel an Fachkräften auf dem Arbeitsmarkt ausgemacht. Auch vor diesem Hintergrund ist ihr viel daran gelegen, die Kolleginnen und Kollegen und das in ihnen gebündelte Fachwissen zu behalten. Wie das geht, weiß Sabine Fastabend genau: "Ohne ein gutes Betriebsklima kann man keine gute Arbeit machen."

 
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Gesundheitsmanagement am Arbeitsplatz