Praxis Sabine Fastabend Praxis für Physiotherapie
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Kampf gegen Zuckerkrankheit
100 Läufer beim ersten Lingener Diabetikerlauf
 
1. Lingener Diabetikerlauf

Rund 100 Läuferinnen und Läufer gingen beim ersten Lingener Diabetikerlauf an den Start. Foto: Heinz Krüssel

 
Lingener Tagespost - Ausgabe 27 April 2016

Lingen. Als vollen Erfolg haben die Initiatoren und Organisatoren den ersten Lingener Diabetikerlauf gewertet. Etwa 100 Teilnehmer absolvierten die angebotenen Lauf- und Walkingstrecken über fünf, zehn oder 15 Kilometer. Die Strecken führten vom Emslandstadion über die Meckerbrücke und dann entlang des Dortmund-Ems-Kanals.
Dank sagte Georg Theismann, Vorsitzender des VfL Lingen, den Initiatoren Dr. Andreas Staudenmeyer und Sabine Fastabend für ein in der Region neues Angebot im Bereich des Gesundheitssportes. Sabine Fastabend dankte den vielen Sportlern des VfL Lingen und den L-L-L-Läufern für die tatkräftige Unterstützung bei der Vorbereitung und Durchführung der Laufveranstaltung.

„Bestes Sportoutfit“

Sein „bestes Sportoutfit“ hatte Lingens Erster Bürgermeister Heinz Tellmann „mal wieder aus dem Schrank geholt.“ „Ich gebe zu, es ist nicht mehr modisch ganz aktuell“, blickte er auf die farbenfrohe Sportkleidung der Mitläufer. Doch bevor der Kommunalpolitiker auf die Fünf-Kilometer-Strecke ging, überbrachte er die Grüße von Lingens Oberbürgermeister Dieter Krone, der die Schirmherrschaft für die Veranstaltung übernommen hatte. Dem Gesundheits- und Präventionssport komme eine zunehmende Bedeutung zu. Immer mehr Menschen litten unter den Diabetesfolgen, der „Volkskrankheit Nummer eins“. Zunehmend seien auch Kinder und Jugendliche davon betroffen. Deshalb freue er sich besonders, dass sich viele junge Leute am Diabetikerlauf beteiligten.

„Gemeinsam Spaß haben“

Auf diesen Aspekt wies auch der Facharzt für Innere Medizin und Diabetologe Dr. Andreas Staudenmeyer hin. Die Bewegung sei neben einer richtigen Ernährung ein ganz wichtiger Punkt, um die Stoffwechselerkrankung in den Griff zu bekommen und gefährliche Folgeerkrankungen zu minimieren. Der Diabetikerlauf solle die auf die Problematik der Zuckerkrankheit hinweisen und Betroffenen zur Bewegung, beispielsweise zum Walken oder zum Laufen animieren. „Es geht heute nicht darum, Erster zu werden, sondern darum, gemeinsam zu Laufen und Spaß zu haben“, folgerte der Stadionsprecher.

Zuckerspiegel gemessen

Wie positiv sich die Bewegung auf den Zuckerspiegel auswirkt, wurde an Messpunkten vor dem Start, an der Strecke und im Zielbereich demonstriert. Gerade Diabetiker stellten beeindruckt fest, dass sich auch schon nach fünf Kilometer der Wert deutlich reduziert hatte.
Für den musikalischen Rahmen sorgte die Drummerband „Cobra“ aus Freren. Die jungen Musiker animierten die Laufteilnehmer zunächst, sich im Takt der Musik aufzuwärmen. Beim Einlauf in das Emslandstadion wurden die Läufer dann wieder mit heißen Rhythmen empfangen.

Ein Artikel von Heinz Krüssel
Heinz Krüssel, Redakteur bei der Lingener Tagespost
 
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