Praxis Sabine Fastabend Praxis für Physiotherapie
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Start am 23. April im Emslandstadion Diabetiker treffen sich zum Lauf in Lingen
 
1. Lingener Diabetikerlauf

Die Initiatoren (vorne von links) Andreas Staudenmeyer, Heinz Tellmann, Sabine Fastabend, Georg Theismann, Justina Fastabend, Petra Menger und Christian ten Brink rühren gemeinsam mit den Teilnehmern des sechsten L-L-L-Projektes die Werbetrommel für den ersten Lingener Diabetikerlauf. Foto: Heinz Krüssel

 
Lingener Tagespost - Ausgabe 17 April 2016

Lingen. Der Startschuss zum 1. Lingener Diabetikerlauf fällt am Samstag, 23. April, um 14 Uhr im Emslandstadion in Lingen.
Interessierte können wahlweise die Lauf- oder die Walkingstrecke über 5, 10 oder 15 Kilometer absolvieren. Alle Strecken führen entlang des Dortmund-Ems-Kanals. Die Schirmherrschaft hat Lingens Oberbürgermeister Dieter Krone übernommen.
Am 1. Lingener Diabetikerlauf kann jeder teilnehmen. Es handelt sich um einen reinen Spaßlauf, so die Initiatoren. Im Emslandstadion und auf der Strecke werden Blutzuckermessungen angeboten, so dass jeder Teilnehmer während des Laufes die positiven Auswirkungen der Bewegung erleben kann. Für den musikalischen Rahmen sorgt die Drummerband Cobra aus Freren.

Veranstalter ist der VfL Lingen

Veranstalter dieser Premierenveranstaltung ist der VfL Lingen. Vorsitzender Georg Theismann dankte in einem Gespräch mit der Redaktion den Initiatoren Dr. Andreas Staudenmeyer und Sabine Fastabend für die gute Idee. Neben dem Leistungssport komme im traditionsreichen Lingener Breitensportverein dem Gesundheitsaspekt eine zunehmende Bedeutung zu.

Der Volkskrankheit Nummer eins entgegenwirken

„Wir haben einige Monate überlegt, wie wir gerade für Diabetesbetroffene ein attraktives Angebot schaffen können, sich mehr zu bewegen und damit dem Diabetes, der Volkskrankheit Nummer eins, entgegenzuwirken“, begründeten der Facharzt für Innere Medizin und Diabetologe Andreas Staudenmeyer sowie Physiotherapeutin Sabine Fastabend die Beweggründe. Die Bewegung sei neben der richtigen Ernährung ein wichtiger Aspekt gegen die Stoffwechselerkrankung.

Rund acht Millionen Bürger in Deutschland von Dialyse betroffen

Die Fachleute würden schon lange Alarm schlagen, denn die Folgeerkrankungen wie beispielsweise Herzinfarkt, Schlaganfall, Erblindung, Nierenerkrankungen bis hin zur Dialyse und nicht zuletzt Fußerkrankungen bis hin zur Amputation würden die Gesellschaft rund 30 Milliarden Euro jährlich kosten, erläuterte der Mediziner. Betroffen seien in Deutschland etwa sieben bis acht Millionen Bürger, darunter immer mehr junge Menschen.

Bei Bedarf wird eine Walkinggruppe gebildet

„Man kann etwas dagegen tun“, wies Physiotherapeutin Sabine Fastabend auf ihre langjährigen Erfahrungen mit dem Projekt „Laufen-Leben-Lingen“ (L-L-L) hin. Ziel sei es dort, nach gut sechs Monaten erfolgreich einen Halbmarathon zu absolvieren. „Fast alle, auch die nach eigener Einschätzung eher Unsportlichen, hätten das Erfolgserlebnis verspürt.“ Gerade ist das sechste Projekt mit 35 Teilnehmerinnen und Teilnehmern gestartet. Bei Bedarf soll eine Walkinggruppe (nicht nur für Diabetiker) unter fachkundiger Begleitung initiiert werden, so Sabine Fastabend.

Stadt Lingen hat gerne die Schirmherrschaft übernommen

Lingens Erster Bürgermeister Heinz Tellmann würdigte das Engagement der Beteiligten, den Gesundheits- und den Präventionssport weiter auszubauen. Die Stadt Lingen habe gern die Schirmherrschaft übernommen und man hoffe, dass sehr viele Läuferinnen und Läufer das Angebot wahrnehmen. Auch Petra Menger von der AOK Lingen als Kooperationspartner würdigte das Projekt: „Wir freuen uns, dass endlich jemand das Thema ,Bewegung“ für Diabetiker‘ aktiv in die Hand nimmt.“

Ein Artikel von Heinz Krüssel
Heinz Krüssel, Redakteur bei der Lingener Tagespost
 
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